Kultur und Wein

das beschauliche Magazin


Salzburger Gouda, kombiniert mit einer Tasse Milky Oolong Tee © ARGE Heumilch

HEUMILCHKÄSE und sein überraschender Freundeskreis

Geschenksbox mit Käse & Freunden

Eine Fibel gibt Tipps dafür, womit sich welcher Käse am besten verträgt

Dass ein Glas Helles zu einem Emmentaler passt, ist nicht verwunderlich. Aber wie passt ein Milky Oolong Tee zu einem Salzburger Gouda? Erstaunlich gut, wie man sich bei der Verkostung in der Meierei im Stadtpark überzeugen konnte. Herausgefunden haben diese Kombination die drei Expertinnen Eva Derndorfer, Dagmar Gross und Christina Nussbaumer, allesamt bestens geschulte und erfahrene Käsekennerinnen. Sie haben mit feinem Sensorium den diversen Geschmacksnoten in den jeweiligen Elementen nachgespürt und für die einzelnen Sorten Käse Begleiter entdeckt, die aus einer ganz normalen Jause ein kulinarisches Highlight zu schaffen vermögen. Wer hätte es je gewagt, zu einem würzigen, oder wie es dort exakt zu den einzelnen Käsestilen heißt: einem mittelkräftigen & aromatischen Heublumenrebell ein Löfferl Lavendelgelee und zum Hinunterspülen den Urban Drink Cucumis zu reichen?! Anhand der nun erschienenen Fibel „Heumilch-Käse und seine Freunde“ ist es möglich, abenteuerlichste Zusammenstellungen zu probieren und immer auf der sicheren Seite zu stehen.

Heumilch-Käse und seine Freunde Cover © ARGE Heumilch

Systematisch sind dort die verschiedenen Käsetypen sowie Geschmacksintensität und Aroma angeführt, kurz und verständlich beschrieben und werden im Kreise ihrer „Freundesrunde“ vorgestellt. Die Begeisterung Ihrer Gäste ist garantiert, wenn Käse und Wein harmonieren – übrigens eine gar nicht so einfache Übung – oder sorgsam das entsprechende Stück Brot zu einem milden & cremigen Frischkäse ausgewählt wurde.

 

Hauptsache aber ist und bleibt, dass es sich um einen Käse aus Heumilch handelt. Wenn sich Kühe auch bei der Einnahme ihres Males von aufdringlichen Wanderern nicht gerne stören lassen, so sind doch sie die einzigen Lebewesen unseres Planeten, die Gras in Milch verwandeln können. Die Heumilch-Bauern servieren ihnen daher auch saftige Wiesen oder das zu Heu getrocknete Gras. Sie wissen, dass ihre Kühe Gourmets sind, die nicht so mir nichts dir nichts ihren Pansen füllen.

Schließlich müssen sie das alles noch einmal durchkauen. Spätestens dann bemerken sie, dass die Mischung aus mehr als 100 verschiedenen Gräsern der Almen wesentlich besser mundet als jedes Silofutter. Deswegen wird von den Mitgliedern der ARGE Heumilch derlei vergorene Aufbereitung der tierischen Verpflegung entschieden abgelehnt. Damit ist auch die Heumilch eines der Produkte einer Bauernschaft, die trotz des Festhaltens an seit alters her geübten Traditionen oder viel mehr gerade deswegen zu den fortschrittlichsten Landwirten zu zählen ist.

Bildtext unter dem Foto

Das Expertinnen-Team (v.l.n.r.): Eva Derndorfer, Christina Nussbaumer, Christiane Mösl, Dagmar Gross © ARGE Heumilch

 

Kuhwohl und Nachhaltigkeit als Voraussetzungen für eine erfreuliche Bilanz

Bei solchen Mitarbeitern muss die ARGE Heumilch einfach erfolgreich sein. Gemeint sind damit die Kühe, denen es bei den rund 8000 Heumilchbauern beneidenswert gut geht. Sie kennen keinen Stress. Den Sommer über dürfen sie auf der Alm grasen und faul liegend wiederkäuen, während sie eiligen Wanderern beim schweißtreibenden Aufstieg zuschauen. Im Winter gibt´s bei genügend Platz im Stall duftendes Heu, das in aller Beschaulichkeit aus der Raufe gezupft wird. Dass die zwischenrinderlichen Beziehungen funktionieren, darauf schaut der Bauer, wenn er sie rechtzeitig einem strammen Stier zuführt oder halt künstlich besamen lässt. Drei Monate bleibt dann das Kalb bei der Mutter, die allerdings über ein gutes dreiviertel Jahr weiter wunderbare Milch produziert.

 

Derzeit sind es im Ganzen 510 Millionen Kilogramm Heumilch, die von 80 Verarbeitern zu köstlichstem Käse, Joghurt oder Butter verwandelt werden, u. a. von bekannten Firmen wie Woerle, Käse Rebellen oder Rupp AG.

Heumilchkühe auf der Alm © ARGE Heumilch

Weil diese Milch mittlerweile gar so gefragt ist, kann dafür ein Aufschlag von fünf bis sieben Cent je Kilogramm bezahlt werden. Der dadurch geschaffene Mehrwert von rund 26 Millionen Euro kann sich sehen lassen. Der Umsatz von Heumilch stieg im österreichischen Lebensmittelhandel im Vorjahr um 5,4 Prozent auf rund 105 Millionen Euro und liegt deutlich über dem Gesamtmarkt mit einem Umsatz von 0.4 Prozent.

 

Das alles sind jedoch Interna, die den Kunden weniger begeistern als die Qualität der Produkte mit dem Logo „Heumilch“. Bereits unsere Kleinsten werden darauf angesprochen.

Kinderbücher erzählen von spannenden Abenteuern auf dem Heumilchbauernhof. Für die Eltern gibt´s die Broschüre „Käseplatten“ mit Tipps, wie man den Heumilchkäse für seine Lieben perfekt anrichtet. Wer den Mut zu Food Pairing hat, findet darin die idealen Käsebegleiter, die von Äpfeln und Birnen bis zu Gänseblümchengelee reichen und zur jeweiligen Sorte empfohlen werden. Alle diese Unterlagen sind selbstverständlich kostenlos mit einem Klick bei der ARGE Heumilch zu bestellen oder als PDF herunter zu laden.

Heumilch Käseplatte © ARGE Heumilch
Heumilch Logo 300

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