Kultur und Wein

das beschauliche Magazin


Wer hat meinen Vater umgebracht Ensemble © www.lupispuma.com / Volkstheater

WER HAT MEINEN VATER UMGEBRACHT als fünfstimmiger Monolog

Wer hat meinen Vater umgebracht Ensemble © www.lupispuma.com / Volkstheater

Frankreich braucht offenbar eine neue Revolution!

Édouard Louis ist ein junger Franzose, geboren 1992 als Louis Bellegueule. In seiner Kindheit und Jugend hatte er es alles andere als leicht. Zerrüttete Familienverhältnisse, gepaart mit Bildungsferne des Landlebens und Homosexualität in einer vom Männlichkeitswahn beherrschten Umgebung, haben ihre Spuren hinterlassen. Gleichzeitig weckte die Misere jedoch sein schriftstellerisches Talent. Kurz nach seinem zwanzigsten Geburtstag hatte er das Manuskript eines autobiografischen Romans fertig und schickte dieses an einen großen Pariser Verlag. Es wurde mit der Bemerkung abgewiesen, dass die beschriebenen Zustände längst überwunden seien und niemand ein solches Buch lesen werde. Es ist trotzdem 2018 erschienen und wurde unter dem Titel „En finir avec Eddy Bellegueule“ zum Bestseller. Er rechnet darin radikal mit Zuständen in Frankreich ab, wie sie ihn zeitlebens begleitet haben. Jeder der Präsidenten seit Jacques Chirac, über Nicolas Sarkozy, François Hollande bis Emmanuel Macron hat das seine dazu beigetragen, das Leben der Landsleute beschwerlicher zu machen.

Wer hat meinen Vater umgebracht Ensemble © www.lupispuma.com / Volkstheater

Seinen Familiennamen hat er geändert, weil er die Herkunft aus dem abgelegenen Nest ebenso loswerden wollte wie die Erinnerung an die Familie, die über Jahre vom mageren Einkommen des Vaters, einem Fabrikarbeiter, leben musste. Aus der Anklage gegen den Mann, der gern gesoffen hat, zuhause nur vor dem Fernseher gesessen ist und Le Pen gewählt hat, wird jedoch bald eine Parteinahme für den Vater, dem in der Arbeit das Kreuz gebrochen und der dadurch zum Sozialhilfeempfänger und Faulpelz wider Willen degradiert wurde. Die logische Folge ist laut Édouard Louis die Revolution gegen die Mächtigen, die sich, so seine Annahme, zum ersten Mal gefürchtet haben, als die Gelbwesten ihre Muskeln spielen ließen.

Wer hat meinen Vater umgebracht Ensemble © www.lupispuma.com / Volkstheater

Dieser Einblick in die sozialen Missstände Frankreichs wurde nun von Christina Rast und Heike Müller-Merten aus einer Übersetzung von Hinrich Schmidt-Henkel für die Bühne bearbeitet und unter dem deutschen Titel „Wer hat meinen Vater umgebracht“ im Volkstheater uraufgeführt. Entstanden ist unter der Regie von Christina Rast eine, fast möchte man sagen, bereits gewohnte Badora-Predigt, in der Zuschauer die Ohren anlegen, wenn ihnen von der Rampe her die Leviten gelesen werden.

Fünf Darsteller (Peter Fasching, Sebastian Klein, Julia Kreusch, Sebastian Pass, Birgit Stöger) werden zu Édouard Louis, die um eine riesige Vater-Puppe in Blaumax und Hacklerhelm an einem Tisch, auf den sie wie Kinder gerade noch hinaufsehen, ihr Leid beklagen. Sie werfen einander virtuos die Stichwörter zu und sorgen damit für eine beachtliche Rasanz, die vergessen lässt, wie wenig uns die ganze Materie im Grunde angeht. Unter die Haut geht die Szene, in der blau beleuchtete Masken den Buben verhöhnen, weil er schwul ist, während er erzählt, dass er angespuckt wurde und ihm der Rotz dabei übers Gesicht herab in den Mund geronnen ist.

Berührend ist die Erinnerung wie Édouard seinen Vater wieder gefunden hat, als kranken, kaum bewegungsfähigen Mann, der sich deswegen das erste Mal bei ihm entschuldigt, seine Bücher kauft und weitergibt und sogar den Partner seines Sohnes kennenlernen will, ganz gegen seine bisherige Natur, die ihn nichts mehr hassen ließ als einen weibischen Buben. Die Schuldigen wären damit also festgestellt, gilt nur mehr zu hoffen, dass Österreich nicht auch zu einem solchen Frankreich mutiert.

Wer hat meinen Vater umgebracht Ensemble © www.lupispuma.com / Volkstheater

Thomas Frank, Blaskapelle ©  www.lupispuma.com / Volkstheater

DIE MEROWINGER oder Die totale (Wut-)Familie

Thomas Frank, Peter Fasching © www.lupisuma.com / Volkstheater

Muss man wirklich verrückt sein, um herzerfrischend wüten zu dürfen

Der Wiener, so sagt man, drückt seine Wut im Granteln aus. Fragt sich jetzt, was gefährlicher ist, ein richtiger Wutausbruch oder das Dahinmeckern, das jede positive Regung im Keim erstickt und angesichts der daraus folgenden Resignation einen beißenden Ingrimm verbunden mit unkontrolliertem Zornesanfall zeitigt. Die Chronikseiten der Tageszeitungen sind voll von solchen Berichten, die von der harmlosen Watschen übers Würgen bis zur Familienausrottung führen. Heimito von Doderer, einer der exzellentesten Kenner der österreichischen Seele, hat sich in seinem Roman „Die Merowinger oder Die totale Familie“ Gedanken darüber gemacht, die nun von Franzobel weitergesponnen wurden. Entstanden ist daraus ein Theaterstück, das frei nach dem literarischen Vorbild Childerich III., den letzten Spross der Merowinger (ein fränkisches Königsgeschlecht vom 5. bis ins 8. Jh.) als Klammer für vielseitige Reflektionen über alle möglichen Arten von Ausrastern seinem Traum nachgehen lässt, eine gesamte Familie mit Großvater, Vater, Onkel, Sohn und Enkel zu sein.

Katrin Grumeth, Peter Fasching © www.lupispuma.com / Volkstheater

Dazu braucht es freilich Zeitenbockssprünge über mehr als ein Jahrtausend, die offenbar nur durch pathologisches Irresein bewältigt werden können. Typisch für Doderer sind die zahlreichen Handlungsstränge, sofern man überhaut von so etwas wie einer Handlung sprechen kann. Franzobel hat darin richtiggehend gebadet und lässt seinen eigenen Frust an der Welt, an der ein zünftiger Dichter von Berufs wegen leiden muss, in einem kurzweiligen turbulenten Abend auf das Publikum niederprasseln.

Peter Fasching, Bernhard Dechant © www.lupispuma.com / Volkstheater

Anna Badora, die Chefin des Volkstheaters, hat persönlich Regie geführt und schont dabei weder ihre Darsteller noch die Zuschauer, die frei Haus zu Wutbürgern ernannt werden. Die oben auf der Bühne machen´s besser als die Maulfaulen im Dunkel von Tribüne, Balkon und Loge. Thomas Frank als Irrenarzt Doktor Horn, spezialisiert auf Wutpatienten, weiß damit allerdings virtuos umzugehen. Kaum hebt Childerich zum Wüten an, werden schon seine Fußwinkel vermessen, was ihn umgehend beruhigt. Es endet mit der Kastration des an sich mannesstarken Kretins, dem sein Darsteller äußerlich allerdings nicht entspricht. Peter Fasching ist ein fescher, würdiger König ab, sogar nackt und blutend.

Sein Vater und der ihm später als Majordomus das Leben schwer machende Pippin ist Günter Franzmeier, der ausnahmsweise nicht wütet, sondern in der Rolle des Beamten Dr. Schajo sogar beruhigend auf die Menschen einwirkt. Childerich hat eine ganze Reihe von Ehefrauen zu Tode penetriert: Clara von Cellé (Katrin Grumeth), Barbara Bein (Lisa-Maria Sommerfeld), Christiane Paust (Renata Prokopiuk) und die Ägypterin Julia Keusch, die in einer weiteren Daseinsform als Schwester Helga und Vertreterin einer ominösen Firma ihrem eigenen Chef den Untergang bereiten muss. Wenn Michael Abendroth als Großvater von Childerich III. diesen ausgiebig verhöhnt hat, hinkt er mit Gehstock als überzeugend destruktiver Herr Zilek durch das Geschehen.

Treu ist nur der Hund mit Halskrause, als der Bernhard Dechant bellt, Pfote gibt und auch sonst dienstbeflissen mit dem Schwanz wedelt. Denn der wahre Verbrecher ist Döblinger (gemeint ist Doderer), der sich all das erdacht hat und von Sebastian Pass die Arroganz eines literarischen Losers mit auf den Weg bekommt. Für musikalischen Wirbel sorgt eine Blaskapelle, die immer dann mit ihren teils als Kakophonie virtuos gespielten Einlagen zur Stelle ist, wenn die Wut rhythmischen und melodischen Ausdruck braucht.

Sebastian Pass  © www.lupispuma.com / Volkstheater

Günter Franzmeier, Nils Hohenhövel, Thomas Frank Fotorechte: © www.lupispuma.com / Volkstheater

BIEDERMANN UND DIE BRANDSTIFTER als Benzinfässer-Ballett

Gábor Biedermann, Günter Franzmeier, Thomas Frank Fotorechte: © www.lupispuma.com / Volkstheater

Bevor das Haus abgefackelt wird, geht´s dort noch recht lustig zu

Das Volkstheater steht in Vollbrand! Vom Balkon schießen Flammengarben in den Nachthimmel und vor dem Haus bereiten Rauchschwaden aus einem ausgebrannten Auto die ankommenden Premierenbesucher auf die dramatische Zündlerei auf der Bühne vor. Was sonst als „Biedermann und die Brandstifter“ soll bei einer solchen Feuershow schon auf dem Programm stehen?! Seit Schulzeiten kennt man dieses Stück, in dem ein biederer Geschäftsmann einfach zu dumm ist, um eine offenkundige Gefahr zu erkennen., eben ein Herr Biedermann, der den Brandstiftern am Schluss sogar die Streichhölzer gibt, damit diese ihr zerstörerisches Werk vollenden können. Die einen sagen, er sei zu ängstlich, die anderen zu unentschlossen, um sich rechtzeitig von den Eindringlichen zu befreien, die sich in seiner kleinen Welt ungeniert breit machen und diese letztendlich zerstören. Der Autor Max Frisch gibt uns in diesem „Lehrstück ohne Lehre“ bewusst keine Antwort. Also obliegt diese Aufgabe dem Regisseur. Aber Viktor Bodó hält sich diesbezüglich ebenfalls diplomatisch fein heraus.

Steffi Krautz Fotorechte: © www.lupispuma.com / Volkstheater

Er setzt vielmehr auf einen Unterhaltungsfaktor, den man bei einem doch so ernsten Thema gar nicht vermutet hätte. Sogar das schicksalhafte „Wehe! Wehe! Wehe!“ des Feuerwehrmanns im Chor (Nils Hohenhövel, Stefan Suske) wird zum Running Gag, der sich mit einer ganzen Schar weiterer wahrhaft spaßiger Einfälle matchen muss. So werden Benzinfässer zu Requisiten einer erfrischenden Balletteinlage und das Wohnzimmer zur Universalsportstätte, auf der Federball gespielt, geboxt und gegolft wird.

 

Mit einem solchen Ensemble lässt´s sich leicht lustig sein. Steffi Krautz ist eine wunderbar verklemmte Hausfrau Babette, die sich zwar zu Tode fürchtet, aber weit davon entfernt ist, den drei Rabauken nur einen Teil der Resolutheit entgegenzubringen, mit der sie ihren Mann und das flotte Dienstmädchen kujoniert. Mit Schürzchen und einem offensichtlichem Hang zu kriminellen Männern legt Evi Kehrstephan mit Gábor Biedermann (der Schauspieler heißt wirklich so) als entlassener Sträfling Eisenring beim Kaffeeeinschenken einen perfekt getimten Orgasmus hin.

Dr. phil. Jan Thümer, der geheimnisvolle Intellektuelle der Bande, hat seinen komischen Auftritt an der Schreibmaschine, wenn er einen von ihm eingetippten absolut unverständlichen Text in die Tasten hämmert. Schmitz, schmatze nicht! hätten sie immer zu ihm gesagt, jammert Thomas Frank als ungehobelter arbeitsloser Ringer. Versteht es aber mit erstaunlich psychologischem Einfühlungsvermögen eine soziale Ader des Herrn Biedermann zum klingen zu bringen. Gnadenlosigkeit gegenüber seinen Mitarbeitern beweist dieser nur im Umgang mit der Witwe Knechtling. Deren Mann hat sich umgebracht, weil er von Biedermann entlassen worden war. Claudia Sabitzer webt ganz in Schwarz mit Urne und subtiler Komik durch die seltsame Gesellschaft., allerdings nur so lange, bis sie brutal niedergeschlagen wird. Schuld an allem ist Günter Franzmeier. Sein Gottlieb Biedermann könnte ein jeder von uns sein. Wer hat nicht ein schlechtes Gewissen, wenn man ihn nur richtig packt?! Würden wir nicht auch die Streichhölzer hergeben, um zu beweisen, was für vertrauensvolle Burschen wir sind?

Thomas Frank, Günter Franzmeier Fotorechte: © www.lupispuma.com / Volkstheater

Karel Dobrý, Lukas Holzhausen Fotorechte: © www.lupispuma.com / Volkstheater

KÖNIG OTTOKARS GLÜCK UND ENDE als unterhaltsamer Schwank

Karel Dobrý, Lukas Holzhausen Fotorechte: © www.lupispuma.com / Volkstheater

Was jeder verdient: Böhmen den König, Mähren die Inszenierung und Österreich einen Schweizer

Rudolf von Habsburg war also der Fürst, der es wert befunden hat, sich dem guten Land zu unterwinden. Gemeint sind mit dieser patriotischen Hymne erstaunlicherweise Österreich und Steiermark, die vom letzten Babenberger aufgrund seines Ablebens in einer Schlacht gegen die Ungarn 1248 herrenlos geworden waren. Die Geschichte weiß, dass der böhmische König Přemysl Ottokar (1232–1278) sich der Ländereien insofern angenommen hat, als er die nicht mehr ganz junge und ebenso wenig gebärfreudige Schwester von Friedrich dem Streitbaren, Margarethe, ehelichte. Nach einem glorreichen Sieg über den magyarischen Erzfeind im Osten stand Ottokar auf der Höhe seines Ruhmes. Er war im Gespräch als nächster König des Reiches und wäre mit seiner Kür in Frankfurt als solcher der mächtigste Mann Mitteleuropas gewesen. Warum es dazu nicht gekommen ist, erklärt uns recht eindringlich Franz Grillparzer in seinem Drama, das neben das Glück im Titel auch das Ende verrät. Einer der Gründe war die unüberlegte Heiratspolitik Ottokars. Er verstieß seine Gattin.

Karel Dobrý auf Fantastico © www.lupispuma.com / Volkstheater

An ihrer Stelle freite er die Enkelin des ungarischen Königs Béla, Kunigunde von Massovien, bei deren weiblicher Vitalität und Jugend der König Chancen auf Nachwuchs und Thronerben sah. Ganz im Sinne der biedermeierlichen Moralität im damals noch jungen österreichischen Kaiserreichs ließ der brave Beamte Grillparzer die Stimmung ober- und unterhalb der Enns wie auch südlich des Semmerings kippen. Ganz im Gegensatz zu anderen Quellen war Ottokar nun die Persona non grata und der helvetische Graf Hoffungs- und Sympathieträger. Dass Ottokar nach seinem Fall bei Dürnkrut und Jedenspeigen in der Wiener Minoritenkirche aufgebahrt war und die Wiener tagelang angestellt waren, um sich von ihrem beliebten böhmischen König zu verabschieden, hat Grillparzer wohl aus Rücksicht auf die damals herrschende Zensur unerwähnt gelassen.

Rainer Galke, Lukas Holzhausen Fotorechte: © www.lupispuma.com / Volkstheater

Es gibt keine tschechische Übersetzung dieses Dramas, sagt uns das Programmheft. Was sollte man in Brünn oder Prag auch mit einem solchen Stoff anfangen, der so gar kein gutes Licht auf unsere Nachbarn jenseits von Thaya und March wirft?! Das Volkstheater hat diesbezüglich raffiniert für Abhilfe gesorgt, indem es dem im mährischen Brünn geborenen Regisseur Dušan David Pařízek die Inszenierung übertragen und die Rolle der Titelfigur mit dem böhmischen Tschechen Karel Dobrý besetzt hat.

Beide, sowohl Pařízek als auch Dobrý gehen mit der entsprechenden Respektlosigkeit an den in seinen kunstvoll geschmiedeten Versen etwas verklemmten und langatmigen Grillparzer heran. Der Schauspieler hat es insofern schwierig, als ihn der Regisseur beim ersten Auftritt auf einem Pferd einreiten lässt. Fantastico, ein Schimmel mit enormem Bühnentalent, stiehlt dem Ensemble die Show, wenn er im richtigen Moment schnaubt, bedeutungsvoll mit dem Kopf nickt oder sehr dezent an der goldenen Hose Ottokars um Zucker stupst. Aber auch ein noch so schönes Ross muss sich irgendwann der subtilen Komik eines Rainer Galke geschlagen geben.

Ohne Rücksicht auf seine sympathische Korpulenz stolpert er durch den Hermelinmantel Margarethes, krault als Wiener Bürgermeister mit schleimigstem Schmäh durch einen Mini-Donaukanal und lässt als Friedrich Zollern den tüchtigen Schwaben raushängen. Gegenspieler von Ottokar ist Rudolf von Habsburg, den Lukas Holzhausen in Schwyzerdütsch das Haus Österreich begründen lässt. Ihm wird von Peter Fasching als Zawisch von Rosenberg und dem tollpatschigen steirischen Ritter Seyfried Merenberg (Thomas Frank), begleitet mit fetzigen Akkorden, die Schönheit seines neuen Tätigkeitsgebietes vorgesungen. Die vielen Rollen des Originals wurden reduziert, ebenso wie das ganze Stück auf seine wesentlichen Teile eingekocht wurde. So bleiben nur mehr Gábor Biedermann (Kanzler Braun von Olmütz) und Anja Herden als rassige Ungarin übrig, die von einem Mann mehr erwartet, als ihr der seinerseits nicht mehr taufrische Ottokar geben kann. Sie alle dürfen blödeln, was das Zeug hält, mit dem Text sehr frei umgehen und das bierernste Historiendrama als unterhaltsamen Schwank auf die Bühne stellen.

Anja Herden Fotorechte: © www.lupispuma.com / Volkstheater
Volkstheater Logo 600

Statistik