Kultur und Wein

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Ein Engel von Stift Melk © Photo-Graphic-Art

Ein Engel von Stift Melk © Photo-Graphic-Art

ENG(EL)LAND at last Internationale Barocktage Stift Melk

Fahmi Alqhai © Javier Diaz de Luna

Fahmi Alqhai © Javier Diaz de Luna

Das Festival für Alte Musik zu Pfingsten

 

3. Bis 6. Juni 2022

Die unzähligen Engel von Stift Melk kommen in den Genuss englischer Musik, himmlisch schöner Klänge, allerdings von irdischen Musici erdacht und einst in Good Old England uraufgeführt. Das Festival mit dem verlockenden Namen „Internationale Barocktage Melk“ versammelt auch nächstes Jahr wieder Weltstars der Alten Musik, die in insgesamt 16 Konzerten englische Komponisten in neuem Licht präsentieren werden. Ein Anliegen für deren künstlerischen Leiter Michael Schade war der Brückenschlag zwischen den Sphären, aber auch zwischen einem mittlerweile England-losen Europa und der im Brexit abgedrifteten Insel.

Portrait Michael Schade © Daniela Matejschek

Portrait Michael Schade © Daniela Matejschek

Concentus Musicus Wien © Daniela Matejschek

Concentus Musicus Wien © Daniela Matejschek

Inspiriert wurde Schade zum Motto von einem Gemälde im Stift mit einer Darstellung Englands mit eben dem Schriftzug „Engelland“. Er war fasziniert von der spielerischen Doppeldeutigkeit als Ausdruck barocken Denkens. Neben Ensembles wie The Scholars, der lautten compagney BERLIN oder der Accademia del Piacere wird er selbst zwei Mal auf der Bühne stehen, ebenso das Barocktage-Residenzorchester Concentus Musicus Wien. „At last“ als Zusatz zum Titel ist nichts anderes als der erleichterte Seufzer, dass die Konzerte, die bereits für 2021 geplant waren, zum größten Teil „nun endlich“ engelgleich erklingen können.

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