Kultur und Wein

das beschauliche Magazin


TSCHAUNER 2023 Rolf Rüdiger ist im Stegreif gelandet

Markus Richter, Rolf Rüdiger © Andreas Lepsi

Markus Richter, Rolf Rüdiger © Andreas Lepsi

Ein junges, buntes Programm rockt auch heuer das alte Brettl in der Vorstadt

Tanzende Nonnen, Mama Vader und PizzaPastaParadeiser-Schlager, oder anders gesagt, „Komm ein bisschen mit nach Italien“ stehen für drei der hauseigenen Produktionen, die der künstlerische Leiter Markus Richter dem von der Tschauner Bühne erwarteten Publikum besonders ans Herz legt. Es beginnt am Do., 15. Juni 2023, mit der Premiere von NONNSENSE, eine auf Ottakring zugeschnittene Version des besten Off Broadway Musicals von 1986, 2023 gesungen und getanzt von den „Kleinen Schwestern vom Flötzersteig“. Freilich bleiben auch die Klassiker des spontanen Schmähs wie „Das Freudenhaus vom Liebhartsthal“ oder der „Mord in der Wurlitzergasse“ nicht aus. Die zweite Produktion hebt am Mi., 28. Juni in ferne Galaxien ab. „Tschauner Enterprise“ düst mit Captain Jörg, Mr. Speck und Lieutenant Elvira im Auftrag von Wien Energie durch den Weltraum, bis sie von der schrecklichen Energiefresserin Mama Vader gestellt werden und sich nur durch echt wienerische Raunzerei retten können. Dagegen ist die Reise, die am Do., 13. Juli angetreten wird, eine wahre Vergnügungsfahrt, wenn es heißt „Komm ein bisschen mit nach Italien“ und die unbeschwerten Zeiten eines Adria-Urlaubes mit Mitsing-Hits heraufbeschworen werden. Ein Meister des Wiener Schmähs durfte bei der Präsentation seinen Senf dazu geben.

Die aus dem Radio bekannte freche Ratte Rolf Rüdiger wird mit Partner Robert Steiner seine „Flachwitze“ in „WOW – Die 2 um 19.30 Uhr“ ganz im Sinn der altehrwürdigen Stegreifbühne (auf der UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes) am Sa., 15. Juli und am Fr., 18. August auf das Publikum loslassen. Es gibt noch etliche weitere Programmpunkte, aber dafür genügt es, sich auf dem Spielplan der Tschauner Bühne umzusehen und seine sommerlich heitere Abendgestaltung danach einzurichten.

Eva D. als Mama Vader © Andreas Lepsi

Eva D. als Mama Vader © Andreas Lepsi

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