Kultur und Weindas beschauliche MagazinStill aus „Die Cheops Pyramide“ © Excurio DIE CHEOPS-PYRAMIDE Ein spannender VR-Besuch im Weltwunder
Die Ägypter, so heißt es, haben 5000 Jahre Erfahrung mit dem Tourismus. Nahe der Hauptstadt Kairo steht schließlich die berühmteste der Pyramiden und damit eine Attraktion, die schon in der Antike die Menschen massenhaft angezogen hat. Abgesehen von der beeindruckenden äußeren Erscheinung lockt eine Erkundung des Inneren dieser mehr als pompösen Grablege des Pharaos Chufu, besser bekannt als Cheops. Waren es zuerst die Grabräuber, die trotz raffinierter Sperranlagen nach verborgenen Schätzen suchten, kamen später die Forscher, um dieser extrem komplexen Architektur die darin enthaltenen Geheimnisse zu entreißen. Wer hat sich nicht schon einmal gewünscht, mit einem dieser Ägyptologen in diesen Berg von Steinen hinein zu kraxeln, über die verborgene Galerie bis zum Sarkophag des Königs vorzudringen, beim Einbalsamieren zuschauen und mit den Priestern einer Begräbniszeremonie beizuwohnen, um anschließend mit der Barke ins Totenreich zu gleiten und zu guter Letzt bei Sonnenaufgang von ganz oben den endlos weiten Rundblick über Stadt und Wüste zu genießen?! Dank einer immersiven Reise ins alte Ägypten gibt es nun die wahrhaft wundersame Möglichkeit, sich im Zuge einer nächtlichen Führung mit der charmanten Ägyptologin Mona, ein Anagram des Gottes Amon, und der katzengestaltigen Göttin Bastet in die Zeit der Pharaonen versetzen zu lassen.
Still aus 3D-Show Machu Picchu © 2025 FEVER MACHU PICCHU Besuch der Inkastadt als Abenteuer in VR
Hoch oben in den Anden von Peru liegen die Reste einer geheimnisvollen Stadt. Erbaut wurde sie von den Inkas und könnte in ihrer Hochblüte bis zu 1.000 Menschen Platz zum Leben geboten haben. Zur Entstehung der Steinbauten am Fuß des spitz aufragenden Huayna Picchu gibt es nur Theorien, von denen eine sich auf die unzugängliche Lage bezieht. Die sie umgebende Landschaft aus schroffen Felsen scheint unwirtlich. Deswegen dürfte sie den Spaniern unbekannt geblieben sein und geriet auch bei der Urbevölkerung in Vergessenheit. Was immer damals passiert ist und wer aller von ihrer Existenz wusste, egal! Als offizieller Zeitpunkt der Wiederentdeckung gilt das Jahr 1911. Die von dichter Vegetation überwucherte Stadt wurde freigelegt und damit nicht nur zu einem wichtigen Objekt der Inkaforschung, sondern im Lauf der Zeit zu einem Anziehungspunkt von mittlerweile Millionen von Touristen, die sich Jahr für Jahr auf die beachtliche Seehöhe von 2.430 Metern wagen. Ganz ohne Angst vor Höhenkrankheit, aber doch stellenweise weichen Knien gibt es nun die Möglichkeit, diese legendäre Stätte in Wien zu besuchen. Am Donauturm (22. Bezirk) wurde ein Immersive Center eingerichtet, das mittels Virtual Reality ein unglaublich packendes Erlebnis in den Steinruinen bietet. Begrüßt wird man von Tourguide Teri, einem fliegenden Roboter.
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