Kultur und Weindas beschauliche MagazinLebt und arbeitet in Wien, Ausstellungsansicht, Kunsthalle Karlsplatz © Foto: Markus Wörgötter LEBT UND ARBEITET IN WIEN Ein Überblick über das urbane Kunstgeschehen
Es handelt sich um die mittlerweile fünfte Ausgabe eines Formats, das, wie es im Programm von „Lebt und arbeitet in Wien“ heißt, den lebendigen Diskurs zwischen aktuellem Kunstschaffen und einem dafür durchaus nicht leicht zu gewinnenden Publikum anregen will. 38 Künstlerinnen und Künstler haben für die auf zwei Standorte (Kunsthalle Wien & Kunsthalle Karlsplatz) verteilte Ausstellung neue Werke geschaffen, von denen einige überhaupt erstmals in Wien zu sehen sind. Das Kuratorenteam Daniel Baumann, Michelle Cotton und Monika Georgieva hat sich dem Problem der Auswahl gestellt und zusätzlich zur musealen Präsentation ein reichhaltiges Rahmenprogramm erdacht. Die Vertiefung von Malerei, Skulptur, Installation, Zeichnung, Fotografie und vielem mehr erfolgt mit Vorträgen, Performances und Gesprächen wie über „Die erhitzte Stadt“ der „Die lebenswerte Stadt“, „Die arbeitende Stadt“ und „Die geheime Stadt“ folgen.
Ziel ist es, die Menschen der Stadt mit einem Phänomen zu konfrontieren, das sich trotz seiner bunten Vielgestaltigkeit zu einem guten Teil spröde gibt. Die meisten der heutzutage entstehenden Werke sind zwar gut gemeint, aber erklärungsbedürftig. Viele der Namen sind auch denen unbekannt, die sich intensiv im Wiener Kunstbetrieb wie den zahlreichen Galerien und deren dichtem Kalender an Vernissagen bewegen. Das allerdings ist wiederum eine positive Folge der kunstfreundlichen Atmosphäre Wiens. Es gibt hier eine unüberschaubare Anzahl von Künstlerinnen, die natürlich nie zu viel sein können. Auch etliche Herren reüssieren in der Szene. Ein Angebot von solch einem gewaltigen Umfang birgt natürlich Überraschungen.
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