Kultur und Wein

das beschauliche Magazin


Still aus „Die Urzeit Chroniken“ © CreARTive Group

Still aus „Die Urzeit Chroniken“ © CreARTive Group

DIE URZEIT CHRONIKEN Eine VR-Expedition zu unseren Anfängen

Still aus „Die Urzeit Chroniken“ © CreARTive Group

Still aus „Die Urzeit Chroniken“ © CreARTive Group

Eindrucksvolle Begegnungen mit Protozoen, Sauriern und echten Hobbits

Die Biologin Charlie warnt eindringlich davor, sich angesichts zweier Dinos zu bewegen. Es sind hungrige Exemplare der Gattung Tyrannosaurus Rex, die auf der Suche nach ihrem Jungen sind. Bis es aber zu dieser gefährlichen Begegnung im Jura-Zeitalter kommt, hat man schon etliche Milliarden Jahre zurückgelegt, immer in Begleitung der jungen Wissenschaftlerin und dem manchmal etwas hilflosen Roboter Darwin. Den Anfang macht das „Hadaikum“, die erste der vier Äonen der Erdgeschichte. Der Planet ist noch ein glühender Ball, der einem Meteoritenhagel ausgesetzt ist, bis zum Theia-Impakt, der uns den Mond beschert hat. Aber keine Angst, niemand wird von zu viel G´scheitheit überfordert. Man steht ja mitten drin im Geschehen, das so anschaulich erklärt wird, dass auch Kinder ab sechs Jahren daran ihr Vergnügen haben. Außerdem kann nichts passieren. Das eigentliche Erlebnis spielt sich im Kopf ab, ausgelöst von der VR-Brille, die bei den ersten Bildern bereits vergessen ist.

„Darwin“ in einem Still aus „Die Urzeit Chroniken“ © CreARTive Group

„Darwin“ in einem Still aus „Die Urzeit Chroniken“ © CreARTive Group

Charlie in einem Still aus „Die Urzeit Chroniken“ © CreARTive Group

Charlie in einem Still aus „Die Urzeit Chroniken“ © CreARTive Group

„Schauplatz“ dieser „Urzeit Chroniken“ ist der Donau-Turm, an dessen Fuß Fever & die CreaARTive Group nach „Machu Picchu“ und dem „Alten Ägypten“ ihre neuste Entwicklung dem Publikum präsentieren. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, den Menschen Zugang zu außergewöhnlichen Orten, Kulturen und Momenten zu ermöglichen. Dem zugrunde liegt „Excurio“, das kulturelle Entdeckung mit Virtual-Reality, Technologie und das Erzählen von Geschichten neu definiert. Basis ist eine fundierte wissenschaftliche Expertise auf jüngsten Erkenntnissen der Forschung. Die urzeitlichen Ozeane, die dichten Urwälder und deren winzig kleine bis monströs große Bewohner entsprechen der Realität, wie sie für die jeweilige Epoche seriös angenommen wird.

Ohne den humanen Faktor, der Emotion, wäre aber die perfekteste Show unvollständig. So fiebert man mit, wenn die beiden Dinos ihr Junges aus dem Wasser retten, atmet erleichtert auf, wenn Darwin nach einem Crash die lebensnotwenige Sonde gefunden hat, oder ist tief berührt, wenn Charlie in die Hocke geht, um einer kleinen Frau, einer Hobbit, nicht der Filmfigur aus dem Herrn der Ringe, sondern einer Vertreterin des Homo floresiensis, über Tausende Jahre hinweg die Hand zu reichen.

Saurier im Still aus „Die Urzeit Chroniken“ © CreARTive Group

Saurier im Still aus „Die Urzeit Chroniken“ © CreARTive Group

Still aus „Die Cheops Pyramide“ © Excurio

Still aus „Die Cheops Pyramide“ © Excurio

DIE CHEOPS-PYRAMIDE Ein spannender VR-Besuch im Weltwunder

Still aus „Die Cheops Pyramide“ © Excurio

Still aus „Die Cheops Pyramide“ © Excurio

Eine Expedition so nahe an der Realität, dass nur mehr der Handschlag mit dem Pharao fehlt

Die Ägypter, so heißt es, haben 5000 Jahre Erfahrung mit dem Tourismus. Nahe der Hauptstadt Kairo steht schließlich die berühmteste der Pyramiden und damit eine Attraktion, die schon in der Antike die Menschen massenhaft angezogen hat. Abgesehen von der beeindruckenden äußeren Erscheinung lockt eine Erkundung des Inneren dieser mehr als pompösen Grablege des Pharaos Chufu, besser bekannt als Cheops. Waren es zuerst die Grabräuber, die trotz raffinierter Sperranlagen nach verborgenen Schätzen suchten, kamen später die Forscher, um dieser extrem komplexen Architektur die darin enthaltenen Geheimnisse zu entreißen. Wer hat sich nicht schon einmal gewünscht, mit einem dieser Ägyptologen in diesen Berg von Steinen hinein zu kraxeln, über die verborgene Galerie bis zum Sarkophag des Königs vorzudringen, beim Einbalsamieren zuschauen und mit den Priestern einer Begräbniszeremonie beizuwohnen, um anschließend mit der Barke ins Totenreich zu gleiten und zu guter Letzt bei Sonnenaufgang von ganz oben den endlos weiten Rundblick über Stadt und Wüste zu genießen?!

Still aus „Die Cheops Pyramide“ © Excurio

Still aus „Die Cheops Pyramide“ © Excurio

Still aus „Die Cheops Pyramide“ © Excurio

Still aus „Die Cheops Pyramide“ © Excurio

Dank einer immersiven Reise ins alte Ägypten gibt es nun die wahrhaft wundersame Möglichkeit, sich im Zuge einer nächtlichen Führung mit der charmanten Ägyptologin Mona, ein Anagram des Gottes Amon, und der katzengestaltigen Göttin Bastet in die Zeit der Pharaonen versetzen zu lassen.

Mit einer VR-Brille ausgestattet taucht man für 45 Minuten in die frappierend realistisch anmutende Welt der Cheops-Pyramide ein. Entwickelt wurde dieses Erlebnis von Excurio, das von Fever für Wien erweitert wurde. Das historische Wissen dazu lieferte Professor Peter Der Manuellan. Einer der Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Tätigkeit ist die Nekropole von Gizeh. Mit seinem Team von der Harvard University wurde mit modernsten VR-Headsets und einem sogenannten Full-Room-Motion-Tracking diese Jahrtausende überspannende Visite entwickelt. Man darf sich bei scheinbar mühsamem Durchzwängen in engen Gängen oder balancierend auf schwebenden Felsen über der Totenstadt jedoch stets bewusst sein, dass nichts passieren kann. Eine Warnung gibt es vor dem Antritt: Wenn Sitzgelegenheiten noch so verlockend sind, nicht draufsetzen! Man landet garantiert mit dem Hintern auf dem Boden. Sollte es dennoch Probleme geben, einfach die Hand heben. Hilfe naht auf der Stelle, um diese fantastische Wanderung weiterhin ungestört fortsetzen zu können.

Still aus „Die Cheops Pyramide“ © Excurio

Still aus „Die Cheops Pyramide“ © Excurio

Still aus 3D-Show Machu Picchu © 2025 FEVER

Still aus 3D-Show Machu Picchu © 2025 FEVER

MACHU PICCHU Besuch der Inkastadt als Abenteuer in VR

Still aus 3D-Show Machu Picchu © 2025 FEVER

Still aus 3D-Show Machu Picchu © 2025 FEVER

Die Reise zu Lama, Kondor und Puma in der vergessenen Siedlung beginnt im Donaupark.

Hoch oben in den Anden von Peru liegen die Reste einer geheimnisvollen Stadt. Erbaut wurde sie von den Inkas und könnte in ihrer Hochblüte bis zu 1.000 Menschen Platz zum Leben geboten haben. Zur Entstehung der Steinbauten am Fuß des spitz aufragenden Huayna Picchu gibt es nur Theorien, von denen eine sich auf die unzugängliche Lage bezieht. Die sie umgebende Landschaft aus schroffen Felsen scheint unwirtlich. Deswegen dürfte sie den Spaniern unbekannt geblieben sein und geriet auch bei der Urbevölkerung in Vergessenheit. Was immer damals passiert ist und wer aller von ihrer Existenz wusste, egal! Als offizieller Zeitpunkt der Wiederentdeckung gilt das Jahr 1911. Die von dichter Vegetation überwucherte Stadt wurde freigelegt und damit nicht nur zu einem wichtigen Objekt der Inkaforschung, sondern im Lauf der Zeit zu einem Anziehungspunkt von mittlerweile Millionen von Touristen, die sich Jahr für Jahr auf die beachtliche Seehöhe von 2.430 Metern wagen.

Still aus 3D-Show Machu Picchu © 2025 FEVER

Still aus 3D-Show Machu Picchu © 2025 FEVER

Still aus 3D-Show Machu Picchu © 2025 FEVER

Still aus 3D-Show Machu Picchu © 2025 FEVER

Ganz ohne Angst vor Höhenkrankheit, aber doch stellenweise weichen Knien gibt es nun die Möglichkeit, diese legendäre Stätte in Wien zu besuchen. Am Donauturm (22. Bezirk) wurde ein Immersive Center eingerichtet, das mittels Virtual Reality ein unglaublich packendes Erlebnis in den Steinruinen bietet. Begrüßt wird man von Tourguide Teri, einem fliegenden Roboter.

Im professionell launigen Jargon genau erklärt er mit der Stimme des US-Schauspielers Terry Crews, wie sich die Reisenden zu verhalten haben, um nicht über eine der Felskanten in die Tiefe zu stürzen. Mit der VR-Brille vor den Augen vermeint man dank originalgetreuer 3D-Scans tatsächlich über tiefe Schluchten zu schweben und vergisst vollkommen, dass man ja auf festem Boden steht. Ein freundliches Lama wird zum einheimischen Führer, das man ganz gern streicheln möchte, dabei aber ins Leere greift. Begleitet von den beiden beobachtet man die Inkas bei Arbeit, Spiel und ihrem Sonnenkult, um nebenbei zu erfahren, wie damals Botschaften von Läufern in Windeseile durch das Gebirge getragen wurden – bis man einem Puma Aug´ in Aug´ schutzlos gegenüber steht. Damit hat auch Teri nicht gerechnet. Wahrlich dramatisch wird es, wenn nach einer Mondesfinsternis anstelle des Kondors unheimliche zweiköpfige Fabelwesen über den finsteren Himmel rauschen und den Untergang des einst mächtigen Inkareiches und zu so mancher Erleichterung auch das Ende dieses 45 Minuten dauernden Spektakels verkünden.

Still aus 3D-Show Machu Picchu © 2025 FEVER

Still aus 3D-Show Machu Picchu © 2025 FEVER

Machu Picchu, Logo 300
CreARTive Group Logo 300