Kultur und Weindas beschauliche MagazinDER STEIRISCHE JUNKER 2026 Das jugendlich frisch-fruchtige Original
Stefan Potzinger, Obmann Wein Stiermark, darf tief durchatmen: „Nach einem trockenen Sommer hatten wir das Glück, dass das befürchtete Adriatief mit großen Niederschlagsmengen ausgeblieben ist.“ Das bedeutete sonnige Tage und kühle Nächte in der entscheidenden Reifezeit und eine stressfreien Hauptlese von gesunden, aromaintensiven Trauben mit ausgezeichneten Zucker- und Säurewerten. Zu verdanken ist die ausgezeichnete Entwicklung des Jahrgangs 2026 einem „illyrisch-mediterranen Klima“ mit trockenen Phasen im Frühsommer und hohen Temperaturen im Hochsommer. Sogar die regionalen Niederschläge reichten großteils aus, um Trockenstress der Reben zu verhindern. Noch nie hat die Weinlese in der Steiermark so früh begonnen, erforderlich gemacht vom rasch angestiegenen Zuckergehalt in den Beeren; mit dem erfreulichen Ergebnis von Lebendigkeit und Frische, entsprechend der einmaligen Stilistik steirischer Weine.
Den „kostbaren“ Beweis für oben Gesagtes liefert bereits jetzt, genau gesagt seit dem 23. Oktober, der Steirische Junker. Wieder sind es an die 100 Betriebe, die jeder für sich einen individuellen Jungwein auf den Markt gebracht haben. Es steht nämlich den Winzerinnen und Winzern frei, welche Rebsorten verwendet werden. Gemeinsam ist ihnen lediglich, dass ausschließlich jungendlich-frischer, leichter und fruchtbetonter Wein in die Flaschen mit dem charakteristischen Logo (Steirerhut & Gamsbart) abgefüllt wird. Die Junkerzeit ist längst ein Begriff für Geselligkeit
Weinriede in der Südsteiermark OFFIZIELLE #JUNKERZEIT vom 24. Oktober bis Faschingsdienstag
Die Präsentation des Junkers wird auch heuer traditionell am Mittwoch vor Martini, also am 5. November, in der Grazer Stadthalle über die Bühne gehen. Aber schon am Nationalfeiertag kann damit auf 70 Jahre Staatsvertrag feierlich angestoßen werden. Möglich macht es die offizielle #Junkerzeit, die bereits am 24. Oktober begonnen hat und über das Weihnachtsfest und Silvester bis zum Ende der närrischen Zeit am Faschingsdienstag andauert. Unverwechselbar ist dieser elegante jugendliche Edelmann aus steirischen Rieden mit Steirerhut und Gamsbart, sowie dem ® der registrierten Marke. Der Inhalt der Flasche hängt vom jeweiligen Weingut ab, denn es handelt sich, was die Traubensorten betrifft, um individuelle Kompositionen, denen jedoch eines gemeinsam ist: Der Wein ist leicht, fruchtig und frisch, hat maximal 3 g/l Restzucker und nicht mehr als 12 Vol% Alkohol, kurz ein Jungspund mit fröhlichem Charakter.
Neben allen diesen feinen Eigenschaften ist der Junker auch ein Vorbote für den jeweiligen Jahrgang. In der Steiermark freut man sich über eine reiche Lese, die unter idealen Bedingungen in die Keller gebracht wurde. So verlautet aus Winzerkreisen, dass zuletzt warme Tage und kühle Nächte ausdrucksstarke Fruchtaromen und eine klare Säurestruktur ermöglicht haben, kurz gesagt, genau die Kernwerte, die man vom Steirischen Wein erwartet. So fragt sich Martin Palz, Geschäftsführer der Wein Steiermark: „Was kann man vom heurigen Jahrgang erwarten?" und gibt sich die Antwort:
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