Ein poetische Verbeugung vor Laoquan Mountain mit dem Rhythmus in der Harmonie von Stille und Bewegung
Am 14. August 2026 wird in der Halle E im MuseumsQuartier zu einer spirituell lyrischen Reise eingeladen. Das Taiwanesische U-Theatre verspricht mit einer Kombination von Trommeln und Gongs mit Xiao, Erhu, Sheng, Yangqin, Cello und Flöte eine intime Klanglandschaft, in der Natur und Musik eins werden. Es ist eine Hommage an Laoquan Mountain, der geistigen Heimat und längjährige Trainingsstätte dieses Ensembles. Es ist reine Poesie, mit der die Atmosphäre eines vom Mond beschienen Waldes und das sanfte Rauschen in den Baumwipfeln erzählt werden. Es beginnt bei Tagesanbruch, bis sich eine leichte Brise erhebt, die von einem überraschenden Regenguss abgelöst wird. Es wird kühler, bis man allein in der Dämmerung steht, bei einem Hauch von Licht, das den nebeligen Berg noch erhellt. Das ist das Programm von „L´éveil de la Montagne.“
U-Theatre ist eine renommierte taiwanesische Truppe, die für ihre einzigartige Verschmelzung von chinesischen Trommeln, der Gurdjieff-Bewegung (heilige Tänze und Körperübungen), Meditation und Theaterkunst bekannt ist. Ihre Darbietungen sind dennoch frei von schwerer Symbolik oder spiritueller Erhabenheit. Geleitet von seiner Philosophie „Trommeln in innerem Frieden“ werden Aufführungen kreiert, die einen ganzheitlichen, im Dao verwurzelten Lebensweg widerspiegeln. Gegründet wurde U-Theatre von Liu Ruo-Yu. Die künstlerische Leitung obliegt Huang Chih-Chun. Ihr Credo ist die Harmonie zwischen Ruhe und Bewegung und Klang und Stille, die durch den Rhythmus und die Melodien der Instrumente ausgedrückt werden.